Willkommen auf der Hanfplantage, einer privaten Website! Unten folgen Artikel in Sachen Hanf, Drogenpolitik und dem aktuellen Weltgeschehen.
Veröffentlicht am 3. September 2010 von tribble
…ist gerade deutschsprachig erschienen. Es ist zu beziehen hinter diesem Link zum Bulletin 67. von ENCOD. Hinweise auf Schreibfehler werden immer gerne angenommen! Thema diesmal: die Bewegung in der Cannabisdiskussion, das Ignorieren des Reuter-Trautmann Berichtes und der Diskussion der Schlüsse daraus.
Wenn der Zweck der Drogenpolitik ist, giftige Substanzen jedem der es möchte zugänglich zu machen, dies in einer flourierenden Marktökonomie in der mörderisch kriminelle Banden das sagen haben – so ist funktioniert es zur Zeit sehr gut. Wenn aber das Ziel sein sollte, den Konsum von Drogen und die Schäden, die mit Abhängigkeit einhergehen, zu reduzieren, so ist es wirklich an der Zeit, die jetzige Drogenpolitik fallen zu lassen. Sie hat versagt.
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Veröffentlicht am 3. September 2010 von tribble
Kurz bevor die Sitzung der Gesetzgeber am Dienstag endete, hat die kalifornische Versammlung dem Gesetzesvorschlag SB 1449 von Senator Mark Leno zugestimmt, welcher den einfachen Besitz von Marihuana komplett entkriminalisieren soll. Die Gesetzesnovelle passierte den Senat im Juni und kommt nun auf den Schreibtisch von Gouverneur Arnold Schwarzenegger.
Die Auszählung der Wahl sagte 43 zu 33 und sehr klar entlang der Parteilinien. Demokraten unterstützten das Gesetz mit 40-8, während die Republikaner mit 23-2 dagegen waren.
Unter aktuellen kalifornischen Gesetzen ist der Besitz von unter einer Unze Marihuana (etwa 28 Gramm) mit einer Maximalstrafe von 100 US-Dollarn belegt, aber es ist immer noch eine Ordnungswidrigkeit. Das bedeutet, dass die Person, die mit einem Joint oder einem Tütchen Gras erwischt wird, noch immer Verhaftet, seine Daten aufgenommen werden und die Person im Gericht erscheinen muss. Ausserdem wird eine Polizeiakte darüber angelegt. Es bedeutet auch nutzlose Arbeit für die Polizei und Gerichte.
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Veröffentlicht am 2. September 2010 von tribble
Wegen dem Mangel an Kriminalität hat Holland gerade acht Großgefängnisse geschlossen, während in unserem Land weiterhin Gefängnisse gebaut werden um nicht-gewalttätige Drogenkonsumenten einzusperren.
Darüberhinaus ist es natürlich etwas ironisch, wenn die Legalisierung von Drogen die Kriminalität reduziert in dem Gesetze abgeschafft werden – aber Erzähle das nicht den Drogenkriegern!
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Veröffentlicht am 2. September 2010 von tribble
Mir ist aufgefallen, dass die deutschsprachige Wikipedia noch gar keinen Eintrag zu dem Gesetzesvorschlag 19 in Kalifornien hat, der die Wähler des Bundesstaates Kalifornien, USA, im November die Legalisierung von Cannabis in bestimmten Rahmen abstimmen lässt. Ergänzungen im Sinne der Enzyklopädie sind immer gerne gesehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Proposition_19_(Kalifornien)
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Veröffentlicht am 1. September 2010 von tribble
Die AOK Bayern überprüft Beigebrauch von Substitutionspatienten, dies meldet der DGS Newsletter für September. Ein empfehlenswerter Newsletter, für Personen mit Interesse an der Drogenpolitik. Um die Schnüffelaktion zu ermöglichen erhielt Dr.Franz-Josef Bentele, substituierender Arzt und DGS-Mitglied aus Neu-Ulm, kürzlich Post von der AOK-Bayern. Die AOK forderte ihn darin auf, Patienten dazu zu drängen, ihren behandelnden Arzt von der Schweigepflicht gegenüber der Krankenkasse zu entbinden.
Der Vorgang ist nicht einmalig: Auch aus Hessen und Baden-Württemberg teilen Mitglieder der DGS mit, dass die regionalen AOK-Verbände ähnliche Ansinnen geäußert hätten.
dgs-info veröffentlichte die Anfrage der AOK-Bayern und bittet die substituierende Ärzteschaft, mit Dr.Bentele eine Diskussion aufzunehmen, wie man sich in einem solchen Fall am besten verhalten solle. Eine Zusammenfassung der Debatte werde im nächsten DGS-Rundbrief veröffentlichen.
Unsere Meinung dazu:
Nur der behandelnde Arzt muss wissen, ob ein Substitutionspatient einen Beigebrauch von anderen Mitteln hat. Dies ist wichtig, um zum Beispiel Überdosierungen zu vermeiden. Die AOK hat sich aus den Ärzte-Patienten Vertrauensverhältnis ‘rauszuhalten. Es besteht keine medizinische Notwendigkeit, dass die Krankenkasse darüber Bescheid weis. Der einzige trifftige Grund für das Vorgehen der Krankenkasse ist, Menschen mit Beigebrauch aus ihren Therapieprogrammen zu nehmen und dadurch auf Kosten derer Geld zu sparen.
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Veröffentlicht am 30. August 2010 von tribble
Die Wähler in Kalifornien müssen sich bei der Abstimmung im November überlegen, ob sie THC-produzierendes Cannabis legalisieren und besteuern wollen. Mitten in der Debatte um das Für- und Wider, kommt dabei ein weiteres Argument zu Tage: Die Umweltschäden, die durch die Produktion von Marihuana, also die THC-reichen Blüten der Hanfpflanze, entstehen können. Illegale Pestizide und Verschmutzung des Grundwassers bei illegalen Outdoorplantagen sind gut dokumentiert. Aber auch die Sorgen um Schäden durch den illegalisierten Indooranbau nehmen zu.
Viele Menschen verbinden Öko’s mit dem Kifferklischee. Aber ironischerweise hat der Marihuanaanbau nicht viel mit Ökologie zu tun. Einem Bericht von NPR zufolge erzeugen sowohl legale als auch illegale Grasproduzenten so einige Umweltschäden.
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Veröffentlicht am 27. August 2010 von tribble
CBC meldete am Montag, dass ein neues elektrisches Auto in Kanada gebaut werden soll, dessen Hülle aus Hanf gemacht wird. Das Auto soll noch in diesem August von der Firma Motive Industries Inc. mit Sitz in Calgary entworfen und getestet werden soll. Die Firma ist spezialisiert auf neuartige Materialien und Technologien. Das Kompaktfahrzeug soll neben dem Fahrer noch drei weitere Personen transporieren, eine Spitzengeschwindigkeit von 90 Kilometer pro Stunde erreichen und eine Reichweite von 40 bis 160 Kilometern haben, so die Informationen die CBC vorliegen. Verbaut werden soll ein Elektromotor von der Firma TM4 Electrodynamic Systems, sagte Motive Industries president Nathan Armstrong.
“Als Konstruktionsmaterial ist Hanf das beste.” – Nathan Armstrong, Motive Industries Inc.
Die Hülle des Auto’s wird aus einem stossfesten Verbundmaterial gemacht, welches aus Matten aus Hanffasern produziert wird. Das Material wird bereitgestellt von Alberta Innovates-Technology Futures, einer kleinen Crown Kooperative, die technische Hilfe und Gelder zur Verfügung stellt um neue Technologien zu kommerzialisieren. Der Hanf wird in Vegreville, Alta angepflanzt.
Das Auto ist eines von fünf elektrischen Fahrzeugen, die im Projekt Eve entwickelt werden, einem kooperativem Projekt der Automobilindustrie, gegründet von Motive and Toronto Electric, einer Ontario Materialumschlag und Elektromotorfirma, um die Produktion von elektrischen Fahrzeugen und Komponenten in Kanada anzukurbeln.
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Veröffentlicht am 27. August 2010 von tribble
Einigen ist bestimmt schon vor einiger Zeit der Flattr Button aufgefallen. Zwischendurch war er wieder, nun habe ich endlich mal etwas Geld zu Flattr überwiesen und möchte ausprobieren was damit so geht. Ich bin gespannt..
Flattr soll eine soziale Mikropayment Plattform darstellen. Damit soll es möglich sein, anderen Leuten die einen solchen Account haben, mit kleinen Geldbeträgen zu zeigen, dass man zum Beispiel einen Artikel gut findet.
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Veröffentlicht am 25. August 2010 von tribble
Huffingtonpost berichtet, dass diverse Onlineanzeigen die mit Cannabis zu tun haben von Facebook blockiert werden. Für einen typischen Studenten (der USA) ist etwas nicht passiert, wenn es nicht auf Facebook erscheint. Dies gibt dem sozialen Netzwerk einen großen Einfluss auf die politischen Debatte, insbesondere wenn sie ausserhalb dem stattfindet, was Facebook als akzeptablen Diskurs empfindet. Eine Petitionsseite gegen die Entscheidung steht schon – mach mit!

Befürworter der Marihuanalegalisierung, welche zur Wahl in Kalifornien im November 2010 steht, wollten eine Onlinekampagne einrichten. Diese sollte zum Überdenken der aktuellen Gesetze anregen, aber damit sind sie bei Facebook gegen eine Wand gelaufen. Facebook akzeptiert zuerst die Anzeige von der Gruppe Just Say Now, vom 7. August bis 26. August, sie wurde 38 millionen Mal angezeigt und der Gruppe geholfen, mehr als 6000 Teilnehmer zu bekommen für ihre Facebookseite. Aber dann wurde sie abrupt entfernt.
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Veröffentlicht am 24. August 2010 von tribble
Auf dem Portal Abgeordnetenwatch.de ist zu lesen, dass der sog. Reuter-Trautmann Bericht (A Report on Global Illicit Drug Markets 1998-2007) der Drogenbeauftragten bzw. dem Bundesministerium für Gesundheit bekannt ist und darüber geredet worden ist.
Der enthüllende Europa-Bericht, bekannt geworden als “Reuter-Trautmann Bericht”, enthält Daten und Schlüsse, die vernichtend für die Drogenpolitik der Länder in der Europäischen Union ausfällt und damit andere Studien und Berichte bestätigt. So sind viele Ziele der Drogenpolitik fehlgeschlagen: Zum einen die Reduzierung der Nachfrage und des Angebots von illegalisierten Drogen, zum anderen die Anerkennung, dass Politik ein kritischer Faktor bei der Erzeugung und Verstärkung von entstehenden Schäden ist.
Nun möchten wir gerne wissen, was die Schlussfolgerungen der Drogenbeauftragten bzw. des Büros bzw. des Bundesministerium für Gesundheit aus den Bericht sind,
Daher stelle ich hiermit den Antrag, im Sinne des Informationsfreiheitsgesetzes (Inkrafttretung am 5. September 2005 (BGBl. I S. 2722) ) alle zu amtlichen Zwecken dienende Aufzeichnung zum sog. Reuter-Trautmann Bericht, unabhängig von der Art ihrer Speicherung, also beispielsweise Schriftstücke in herkömmlichen Akten, elektronisch gespeicherte Informationen, Zeichnungen, Grafiken, Pläne, Ton- und Videoaufzeichnungen an die genannte Adresse zukommen zu lassen.
Schaun wir mal, was da ankommt..
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